Wein, Guachinches und ein Glas am Abend

Teneriffa macht Wein wie kein anderer Ort in Europa. Die Reblaus, die im 19. Jahrhundert die Weinberge des Kontinents vernichtete, fasste hier nie Fuß. Viele Reben wachsen deshalb bis heute auf eigener Wurzel, in Vulkanboden, in großer Höhe — und fast nichts davon verlässt die Insel.

Die andere Hälfte ist der Guachinche: die eigene Küche eines Winzers, ein paar Monate im Jahr geöffnet, bis der Wein des Jahrgangs ausgetrunken ist. Das ist eine Rechtsform, kein Stil — und das größte Missverständnis rund ums Essen auf dieser Insel.

7 — geschrieben von den Gastgebern selbst.

La Guancha & El Sauzal

Die Weingüter an Teneriffas Nordküste

Teneriffas Reben entgingen der Plage, die Europas Weinberge vernichtete, und stehen oft noch wurzelecht im Vulkanboden. Drei Adressen nahe San Marcos.

Norden Teneriffas

Was ist ein Guachinche?

Ein Guachinche ist die Küche eines Winzers auf Teneriffa, gesetzlich geregelt: nur eigener Wein, eine kurze traditionelle Karte, geöffnet bis der Jahrgang aus ist.