La Parada ist ein traditionelles kanarisches Restaurant in Icod de los Vinos, etwa acht Minuten bergauf von der Wohnung. Unsere Gastgeber nennen es zusammen mit El Mortero als die Adressen in Icod für richtige lokale Küche.
Was Sie bestellen sollten
Das kanarische Repertoire ist schmal und gut gemacht: papas arrugadas – kleine Kartoffeln, in stark gesalzenem Wasser gekocht, bis die Schale runzelt – mit mojo rojo und mojo verde, den Paprika- und Koriandersaucen, die hier fast alles begleiten. Fisch, gegrillt oder gebraten. Kaninchen. Schwein. Kichererbseneintopf. Gofio, das geröstete Getreidemehl, das älter ist als die Spanier und immer noch als Bindemittel oder Beilage auftaucht.
Nichts davon ist aufwendig. Genau darum geht es, und deshalb lohnt es sich, dort zu essen, wo die Einheimischen essen, statt dort, wo die Speisekarte Fotos hat.
In den Tag eingebaut
Nach Icod fährt man für das Praktische – die Supermärkte, die Apotheke, den Drago Milenario –, also fügt sich das Mittagessen hier ganz selbstverständlich in einen Vormittag ein, der ohnehin stattgefunden hätte.
Danach dauert der Weg zurück hinunter nach San Marcos eine halbe Stunde und geht die ganze Zeit bergab.
Bevor Sie losfahren
Prüfen Sie, ob geöffnet ist. Traditionelle Restaurants in Icod schließen über den Nachmittag und verschieben ihre Ruhetage recht formlos, wie wir an anderer Stelle erklärt haben. Wenn La Parada zu ist, ist El Mortero die andere Hälfte derselben Empfehlung.
